19.09.2018

Ökologisch einwandfrei: SteinTherme kocht und reinigt nachhaltig

SteinTherme Bad Belzig verzichtet im Gastronomiebereich komplett auf Palmöl und reinigt seit dem Sommer mit nachhaltigen Produkten


Die SteinTherme Bad Belzig, Brandenburgs Thermalsoleheilbad im Fläming, zeigt sich als Vorreiter in Sachen Ökologie und Nachhaltigkeit. Bereits im Sommer dieses Jahres hat sie ihren Reinigungszyklus im Gastronomiebereich auf ein nachhaltiges Hygienekonzept umgestellt. Zudem wird die Gastronomie ab Spätherbst vollständig auf Palmöl verzichten – Raps- und Sonnenblumenöle sorgen für umweltfreundlichen Ersatz. Die SteinTherme schont so Ressourcen und übernimmt gleichzeitig ökologische sowie gesundheitsorientierte Verantwortung für die Region.


„Wir suchen kontinuierlich nach Entwicklungs- und Verbesserungsmöglichkeiten in der SteinTherme. Dabei ist es stets unser eigener Anspruch, möglichst ökologisch verträglich zu arbeiten", berichtet Dr. Christian Kirchner, Geschäftsführer der SteinTherme. Dieser Zielsetzung kommt die SteinTherme Bad Belzig nun ein großes Stück näher. Mit der Umstellung der Reinigung und dem Palmölverzicht in der Gastronomie nimmt sie in diesem Jahr gleich zwei grundlegende Neuerungen vor, die der Umwelt zugutekommen.
„Die Optimierung der Reinigung hatten wir schon länger im Blick. Nach intensiver Suche hat uns letztlich das Konzept der Firma REMSGOLD überzeugt. Hier können wir höchste Hygienestandards, Effizienz und Nachhaltigkeit miteinander verbinden", erläutert Ina Fink, Marketingleiterin und Prokuristin der SteinTherme. Seit diesem Sommer besteht daher eine Kooperation zwischen der Therme und dem Hygieneexperten. Reinigungsmittel des Herstellers werden nicht aus Erdölprodukten hergestellt, sondern aus natürlichen, nachwachsenden Rohstoffen oder „Abfallprodukten" wie Orangen- oder Zitronenschalen und Waschnüssen. Das Gleiche gilt für die in den Produkten verwendeten Duftstoffe. Das Zertifikat für ökologische Hygienesicherheit, das die SteinTherme nun tragen darf, bestätigt den gestellten Anspruch.


Ab Spätherbst verzichtet das Thermalbad in seiner Küche außerdem komplett auf die Verwendung von Palmöl. „Große Regenwaldflächen und damit Lebensräume für Mensch und Tier werden täglich gerodet, um den riesigen Palmölplantagen Platz zu machen. Auf einer Fläche so groß wie Neuseeland wird das Pflanzenöl heute angebaut – was vom artenreichen Regenwald bleibt, sind grüne Wüsten fast ohne Leben", erklärt Dr. Kirchner. Dabei gibt es umweltschonende Alternativen wie Raps-, Sonnenblumen- oder Olivenöl. „Schon vor einem Jahr sind wir für unsere Salate auf Rapsöl aus Rädigke in Brandenburg umgestiegen. Jetzt gehen wir den nächsten Schritt und streichen Palmöl komplett aus unserem Gastronomiesortiment. Das ist nicht nur gesünder für unsere Besucher, sondern schützt vor allem auch die Umwelt", so Dr. Kirchner.
Für den Gast bedeutet dies, die Gewissheit zu haben, dass für unser Haus Nachhaltigkeit und Umweltschutz eine große Rolle spielen", sagt Fink abschließend.

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